Mein Jahr

Es wiederholt sich. Ist ein Ritual. Die guten Vorsätze zum Jahreswechsel oder zum Geburtstag. Und wie oft sind sie bereits nach wenigen Wochen wieder den geliebten Routinen geopfert worden?

Wie beeinflusst dieses Verhalten Dein Leben? Gewohnheiten. Muster. Einstellungen. Wie oft hinterfragst Du, was Du da eigentlich tagtäglich tust? Ein Jahr, 365 mehr oder weniger ähnliche Wiederholungen? Oder gibt es da bemerkenswerte Unterschiede. Wenn Du meinst, da müsste noch etwas im Leben für Dich drin sein, dann stell Dich doch einmal der Situation:

Wie verläuft mein Jahr? Ist es mehr oder weniger eine Wiederholung des vorangegangenen – Und täglich grüßt das Murmeltier? Sehe ich eine Entwicklung in meinem Leben?

groundhog drawn from the lines and the words Groundhog Day with shadow
Im Rückblick auf das vergangene Jahr oder die vergangenen Jahre darfst Du Dir gerne folgende Fragen stellen:
– Was hat sich verändert?
– Was ist in meinem Leben dazugekommen?
– Was ist aus meinem Leben verschwunden?
– Was durfte sich entwickeln?
– Was ist unverändert, obwohl ich es gerne anders hätte?
– Was hat sich verändert, obwohl ich es gerne (bei-)behalten hätte?
– Was habe ich selbst dazu beigetragen, dass es heute so ist, wie es ist?
– Was hätte ich tun können/müssen, damit es anders/in meinem Sinne gekommen wäre?

Wie sieht das Resümee aus? Erfreulich und aufmunternd? Ernüchternd und eher frustrierend? Oder eher Fragezeichen, da klare Vorstellungen und Antworten gar nicht entstehen wollen? Und es geht um wirklich klare Vorstellungen! Kein „na irgendwie so oder so“ Gelaber.
Wie soll sich die Zukunft, schon ab morgen, denn entwickeln, wenn Du keine klare Vorstellung von dem ersehnten Anders hast? Treiben lassen, vielleicht passiert ja etwas. Der berühmte ersehnte Lottogewinn, der Traumjob, der Traumprinz/die Traumprinzessin usw. Solange Du Dir nicht klar bist, was Du willst, wie soll es in Dein Leben kommen? Du würdest es ja nicht einmal erkennen, wenn es vor Dir stünde. Du kannst nur erkennen, was Du Dir vorher bereits klar gemacht hast!

Damit Entwicklung und gewünschte Veränderung stattfinden kann, stelle Dir folgende Fragen im Ausblick auf das aktuelle Jahr:
– Was möchte ich, das sich dieses Jahr verändert? – Konkret!
– Was möchte ich, das dieses Jahr in mein Leben dazukommt? – Konkret!
– Was möchte ich, das dieses Jahr aus meinem Leben verschwindet? – Konkret!
– Was möchte ich, das sich dieses Jahr in meinem Leben verändert? – Konkret!
– Was werde ich selbst dazu beitragen, dass die Dinge so eintreten werden? – Konkret!
– Was hindert mich (noch) es anzugehen?
– Was unterstützt mich dabei es zu erreichen?

Richte Deine Vorstellung danach aus: „Was ist dann anders als jetzt, wenn ich es erreicht habe?“ Nutze alle Sinne, es Dir auszumalen. Und wenn Du es klar und erstrebenswert vor Dir hast, es in Dir spürst, wie toll es sein wird, dann mache einen Plan, wie Du es erreichen kannst und gehe daran ihn umzusetzen.

TUN
Mache Dein Vorhaben nicht von anderen abhängig! Es gibt keine Ausreden auf andere zu warten. Plane es so, dass Du es alleine verantworten kannst. Rechne mit Rückschlägen, korrigiere Deinen Plan, doch verfolge Dein Ziel. Und genieße auch die kleinen Erfolge auf dem Weg. Sie geben Dir die Kraft und stärken die Motivation dran zu bleiben. Fehlschläge auf dem Weg sind dann nur noch Lerneinheiten, die Dir zeigen, dass dieser eine Schritt nicht zum Ergebnis führt. Doch es gibt noch tausend andere. Thomas Alva Edison soll viele tausend Fehlversuche gehabt haben, bis er endlich die Glühbirne erfunden hat.
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Ein Sprichwort aus England sagt: „Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.“
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Also wenn es Dir wichtig ist: Mach Dich dran! Verbanne Jammern und Lamentieren aus Deinem Leben. Die haben künftig keinen Platz mehr. Es geht um Deine wunderbare Zukunft. Jetzt!
Und auch hier hilft der gute alte Goethe: „Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden.“ und „ERFOLG hat drei Buchstaben: T U N“